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Der Alltagsstress und andere äußere Einflüsse die Druck auf Körper und Geist ausüben sind auf Dauer nicht nur ermüdend. Auf lange Sicht kann Stress auch krank machen. Oft fehlt uns dann doch die Zeit oder die Motivation nach einem anstrengenden Tag noch Sport zu treiben oder in eine Saunalandschaft zu fahren. Dabei ist es enorm wichtig einfach nur mal zu Entspannen und neue Energie zu gewinnen. In seinen eigenen vier Wänden fühlt man sich wohl und kann durchatmen. Und wenn man mit einer Methode Stress abbauen, entspannen und so zeitgleich etwas für seine Gesundheit tun kann dann ist es definitiv das saunieren. Die finnische und russische Tradition findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Nicht nur in öffentlichen Saunen sondern auch immer mehr die sich Ihr Eigenheim mit einer eignen Saunaoase / Wellnessoase ausbauen.

 

Sie haben sich nun also dazu entschieden eine Sauna selbst zu bauen. Zunächst stellt sich die Frage wo soll diese hin ? Ob im Keller, in einem freien Zimmer, Badezimmer, Dachboden oder im Garten. Eine Saunakabine können Sie überall reinbauen. Die Saunakabine in eigen Regie zu bauen hat viele Vorteile. Zum einen ist es meist günstiger als eine fertige Elementsauna, zum anderen können Sie die Isolationsstärke selbst bestimmen denn diese ist bei fertigen Kabinen meist nicht so stark. Dann können Sie die Kabine in einen bestehenden Raum auch mit Schrägen individuell nach Größe und Form integrieren. Und zu guter Letzt können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und am Ende mit Stolz in der eigens gebauten Saunakabine entspannen.

Es gibt aber natürlich auch etwas zu beachten bevor man sich an den Bau macht.

 

  1. Der Platz

Egal wie klein oder groß die Saunakabine wird. Eine Sauna braucht Platz. Beachten Sie zu den Hauswänden einen Abstand von mindestens 5 cm zu lassen. Die Isolation an den Saunawänden sollte mindestens 5 cm stark sein. An der Decke am besten 8 cm. Wenn Sie die Möglichkeit haben isolieren Sie auch die Wände stärker. Denn je stärker isoliert desto weniger Energie und Wärme geht verloren. so bleibt die Wärme länger im Saunaraum erhalten und der Ofen heizt effizient und energiesparend.

Die Kabinenbreite und Tiefe kann variieren aber bei der Kabinenhöhe sollte die nutzbare Raumhöhe von 190 cm nicht unterschreiten.

Optimal ist es wenn die Dusche nicht weit weg ist um sich nach dem saunieren abzukühlen und zu reinigen.

 

  1. Stromanschluss

Für den Saunabau brauchen Sie außerdem in unmittelbarer Nähe einen Starkstromanschluss. Schon Saunaöfen ab 4,5 kW werden bereits mit 380 V betrieben und brauchen eine Netzleitung von 5 x 2,5².

 

  1. Zu- und Abluft sowie Belüftung

Die Zu und Abluftöffnungen sind mit die wichtigsten Aspekte die man beim Bau einer Saunakabine beachten muss. Die Zuluftöffnung befindet sich unter dem Ofen (je nach Hersteller können die Öffnungsmaße variieren). Die Abluftöffnung sollte diagonal zum Ofen ca. 40 cm vom Boden angebracht werden. Diese Öffnungen sind während des Aufheizprozesses und des gesamten Saunagangs geöffnet.

Achten Sie darauf die angegeben Maße einzuhalten. Denn diese sind maßgeblich für die Wärmeverteilung und einwandfreie Funktion des Saunaofens.

Sollte es nicht möglich sein für die Zuluft eine Öffnung durch die Wand zu führen überlegen Sie sich ob eine Kernbohrung in den nächstgelegenen Raum oder nach draußen möglich ist oder ob Sie mittels eines Rohrs die Abluft in den bestehend oder anliegenden Raum abführen.

Um den Raum in der sich die Kabine befindet am Ende auch ordentlich zu lüften eignet sich ein Fenster. Ansonsten sollten Sie für eine mechanische Belüftung sorgen um die sich bildende Feuchtigkeit aus dem Raum zu bekommen.

 

  1. Sauna mit Glasfront oder klassisch nur aus Holz

Ob klassisch aus Holz oder modern mit Glasfront, beide Kabinenarten sind beliebt und schauen schick aus. Nur bedenken Sie, dass mit einer größeren Glasfront auch ein größerer Energieverlust einhergeht. Hier gilt es das Raumvolumen plus die Glasfront zu berechnen um so die richtige Ofenleistung auszurechnen.

 

  1. Der Boden

Für den Boden eignen sich Fliesen am besten. Ist dies nicht möglich sollte der Boden in jedem Fall wasserresistent sein. Im Außenbereich sollte der Boden in jedem Fall isoliert werden.

 

Allgemeine Vorbereitungen:
(Empfehlung - Angangen ohne Gewähr)

-Gerüst bauen
-Wo kommt die Saunatür hin
-Wo soll der Ofen stehen
-Zu- und Abluftöffnungen mit Konsruktionsholz vorbereiten (Größe ist abhängig von Saunaofenleistung)
-Kabel verlegen (Saunaofen, Fühler, Saunaleuchten)
-Isolieren (Steinwolle, Glaswolle)
-Aluminiumfolie als Dampfsperre (Übergänge usw. mit Alu Klebeband abdichten, am Boden mit Silikon abdichten)
-1,5 cm Konstruktionsholz als Zwischenhinterlüftung
-Pfofilholz